Sieben Tipps zum Recruiting von Azubis

Recruiting
Lesezeit: 2 Minuten

Recruiting: 7 Tipps zur Personalplanung

Immer wieder stehen Unternehmen zu Beginn der neuen Ausbildungssaison vor demselben Problem: Die passenden Azubis konnten nicht gefunden werden. Im schlimmsten Fall hat sich sogar niemand Qualifiziertes auf die ausgeschriebene Stelle beworben. Die Folge: Fast jeder dritte Ausbildungsplatz in Deutschland ist unbesetzt. Dagegen hilft nur aktive Prävention. Wie das gelingen kann, wird hier gezeigt.

 

Kontakte herstellen

Ausbildungskammern und Verbände sind meistens die ersten Anlaufstellen für Unternehmen, die verzweifelt nach passenden Azubis suchen. Die gibt es in jedem Bundesland und Ausbildungsbezirk. Kooperationen helfen aktiv dabei, den Kontakt zu geeigneten Interessenten herzustellen und zu halten. Auch während der Ausbildungszeit stehen die Kammern und Verbände Firmen und Lehrlingen mit Rat und Tat zur Seite.

 

Praktika anbieten

Kooperationen mit Schulen und das Anbieten von Praktikumsplätzen wirken oft wahre Wunder bei der Azubi-Suche. So kann beispielsweise ein Praktikanten-Pool aufgebaut werden. Das ermöglicht dann regelmäßig zu Events einzuladen. Dort kann das Interesse am Unternehmen weiter verstärkt und, im letzten Schritt, der passende Auszubildende gefunden werden.

 

Klassische Stellenanzeigen

Ausschreibungen in Zeitungen, in Magazinen und Online-Anzeigen sind der einfachste Weg, eine freie Stelle bekannt zu machen. Besonders Ausschreibungen im Internet erschließen innerhalb von kurzer Zeit eine große Reichweite. Studien beweisen, dass 90% der Arbeitnehmer sich auch heute noch auf die klassische Stellenanzeige bewerben. Online-Kanäle sind bei Interessenten beliebt. Sie bieten leichten Zugang und ermöglichen direkte Kommunikation. Über diese Plattformen erreichen Unternehmen gerade junge Leute heute am besten:

  • azubister
  • TalentHero
  • Stepstone
  • Monster
  • Facebook-Anzeigen

Hier lassen sich die Parameter, für wen die Anzeige sichtbar sein soll, zudem gut eingrenzen. Das minimiert Streuverluste.

 

Oft unterschätzt: Social Media Marketing

In sozialen Medien ergeben sich ungeahnte Potentiale bei der Azubisuche. Auf Plattformen wie Facebook oder Instagram sind Jugendliche am besten zu erreichen. Auch ein Unternehmensblog kann hilfreich sein. Viele Interessenten informieren sich im Vorfeld einer Bewerbung auf diesen Plattformen über den potentiellen Arbeitgeber. Social Media Marketing ermöglicht:

  • Einblicke in das Unternehmen
  • interessanten Content, der über die Produkte und Angebote informiert
  • das Veröffentlichen von Stellenanzeigen
  • Vorstellung der Belegschaft
  • Bereits rekrutierten Auszubildenden über ihren Arbeitsalltag zu berichten

Der Aufbau einer starken Community kann das Unternehmen bekannter und interessanter machen. Gut gepflegte Social Media Kanäle dienen als Multiplikatoren.

 

Lokale Aktivitäten unterstützen

Viele Unternehmen unterschätzen den Effekt von lokalen Veranstaltungen. Egal ob als Sponsor oder durch die direkte Teilnahme mit einem Firmen-Team, auf solchen Events wird das einzelne Unternehmen direkt in den Fokus gerückt. Firmen können so ihre Qualitäten und Alleinstellungsmerkmale aufzeigen. Für die bestehende Belegschaft schafft die Teilnahme an Events, Messen und lokalen Festtagen außerdem eine besondere Bindung an die Firma. Besonders beliebt: Ein Tag der offenen Tür, bei dem sich potentielle Bewerber und deren Eltern direkt vor Ort informieren können.

 

Perspektiven bieten

Nicht nur außerhalb des Unternehmens sind gute Mitarbeiter und Azubis zu finden. Auch innerhalb der Firma können Ausbildungen beworben werden. Wer Perspektiven bietet, weckt auch bei den bestehenden Mitarbeitern die Aufmerksamkeit für freie Stellen. So findet sich oft der ein oder andere Rekrut durch die altbewährte Mundpropaganda im Umfeld von bereits beschäftigten Mitarbeitern. Spezialisierte Personalberater unterstützen Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Personalmarketing und Talentmanagement.

 

Erfolgskontrolle ist das A und O

Die beste Kampagne ist wirkungslos, wenn sie niemand sieht. Eine kontinuierliche Erfolgskontrolle aller Marketing-Kanäle macht sichtbar, ob das investierte Budget und die Zeit sich auch auszahlen. Welche Strategien erfolgreich sind und wo noch nachgearbeitet werden muss, wird so nachhaltig gefiltert.

Für das Recruiting von Auszubildenden und neuen Mitarbeitern ist der Mix aus verschiedenen Kanälen ideal. So bleibt im besten Fall kein Ausbildungsplatz unbesetzt und die Personalplanung geht auf.

 

Bildquelle: © Shutterstock / Andrey_Popov

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