In 7 Schritten zum Förderplan für meinen Azubi

Hallo an alle Berufs- und Weiterbildungspädagogen. Im Themenfeld: „Lernbegleitung“ gehen wir heute der Frage auf den Grund: Wie erstelle ich einen Förderplan für meinen Azubi?

Was ist überhaupt ein Förderplan?

Katharina: Was ist überhaupt ein Förderplan?

Andreas: Als Ausbildungsbetrieb möchtest du doch, dass jeder Auszubildende so gut wie möglich gefördert wird.

Katharina: Ja, das ist für mich selbstverständlich.

Andreas: Deshalb gibt es für Ausbildungsbegleiter, der die persönliche Entwicklung seines Azubis begleitet einen „Förderplan“ als Instrument.

 

Was steht in so einem Förderplan alles drin?

Marcel: Und was steht in so einem Förderplan alles drin?

Andreas: Hier steht unter anderem drin, welche Stärken und Schwächen der Auszubildende hat. Daraus ergibt sich zum Beispiel, welcher Förderunterricht für ihn passend ist, wobei er Hilfe benötigt oder wo er sich noch weiter steigern kann.

Silke: Klingt sinnvoll, denn so ist gewährleistet, dass jeder sich individuell entwickeln kann.

Katharina: Ein Förderplan beschreibt also die Kompetenzen und Defizite der Auszubildenden und das Maß der jeweils individuell notwendigen Unterstützung.

Andreas: Richtig. Und ein Förderplan legt die geeigneten pädagogischen Methoden und die Zielsetzungen mit den Auszubildenden fest.

Marcel: Und, wenn ich jetzt systematisch einen Förderplan für meinen Azubi erstellen möchte. Wie gehe ich da am besten vor?

Andreas: Die wesentlichen Arbeitsschritte bei der Erstellung eines Förderplans sind:

 

Die 7 Schritte zum Förderplan

Erster Schritt: Informationen aufnehmen

Zweiter Schritt: Informationen auswerten

Dritter Schritt: Ziele formulieren

Vierter Schritt: Vereinbarungen treffen

Fünfter Schritt: Ziel-Kontrolle/Reflexion durchführen

Sechster Schritt: Konsequenzen ziehen

Siebter Schritt: neue Ziele formulieren

Silke: Na, das hört sich ja trocken an. Kannst du versuchen zu erklären, worum es bei der systematischen Förderplanung geht?

Andreas: Es geht um das systematische Erheben von Informationen über jeden einzelnen Auszubildenden bezüglich des schulischen und beruflichen Werdegangs und der persönlichen Entwicklung.

Marcel: Geht es nicht auch um die Festlegung von Förderschwerpunkten und Zielen zusammen mit den Auszubildenden und das Team der Mitarbeiter im Unternehmen?

Andreas: Ja richtig.

Katharina: Und geht es nicht auch um die ständige Reflexion über den Prozess der Förderung, die Erfolge und Hemmnisse und die Veränderung der Förderpraxis?

Silke: Ja, jetzt wird es schon greifbarer für mich. Gibt es praktische Fragen, um einen Förderplan für einen Azubi zu erstellen?

 

Welche praktischen Fragen gibt es, um einen Förderplan für einen Azubi zu erstellen?

Andreas: Ja, zum Beispiel:

  • Welche Ziele waren vereinbart?
  • Welche Ziele sind erreicht worden?
  • Was war schwierig oder ist noch nicht gelungen?

Marcel: Und welche Schwerpunkte sollten noch in dem Förderplan auftauchen?

 

Und welche Schwerpunkte sollten noch in dem Förderplan auftauchen?

Andreas: Zum Beispiel:

  • Rückmeldung zur letzten Zielvereinbarung
  • Aktuelle Ausbildungssituation
  • Persönliches vom Azubi: Wohnen, Gesundheit, Finanzen
  • Notwendige Schritte und wer dafür verantwortlich ist
  • Wie und wann das Erreichen des Ziels kontrolliert, wird
  • Und die Terminfestlegung des nächsten Gespräches

Katharina: Das hört sich alles nach viel Arbeit an.

Andreas: Ist es auch. Und außerdem immer sehr individuell auf den einzelnen Azubi zugeschnitten.

Silke: Zumindest haben wir jetzt eine Ahnung davon, wie man einen Förderplan für einen Azubi erstellen kann.

 

Video: In 7 Schritten zum Förderplan für meinen Azubi

 

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