Generation Z – vom Schüler zum Azubi

Generation Z
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Emotionale Bindung der Generation Z beginnt in der Schule

Mit der Generation Z sind die 16, 17, 18-jährigen gemeint. Wenn also Freizeit für die Generation Z eine große Rolle spielt, Bewertungen und Vergleiche im Internet immer wichtiger werden, Social-Media-Kanäle den Alltag bestimmen und das dringende Bedürfnis nach Entfaltung besteht, dann sollten Ausbildungsbetriebe doch in der Lage sein, diese Werte bei der Suche nach neuen Azubis zu berücksichtigen. Kurzum, hier ist ein Ausbildungsmarketing gefragt, welches sich ohne Wenn und Aber in den Schulen und Vereinen abspielt.

Für die Jugendlichen sind die Antworten auf alle Fragen seit der Kindheit nur ein Mausklick entfernt. So lassen sich auch blitzschnell Möglichkeiten für eine zukünftige Berufsausbildung finden. Da reicht es nicht nur aus, ein Recruiting-Video auf der Karriereseite eines Unternehmens zu stellen. Vielmehr geht es um ganz reale Aktionen, an denen die jungen Menschen teilhaben. Deswegen schaffen Marketingaktionen im Schulbereich eine emotionale Bindung an das Unternehmen. Schließlich will ja der zukünftige Azubi auch im realen Arbeitsalltag seine Werte leben dürfen.

 

Welche Maßnahmen des Schulmarketings eignen sich besonders?

Beim Schulmarketing werden frühzeitig Schüler auf Ihre berufliche Zukunft angesprochen. Dabei wählen die Schüler gezielt ihr Wunschunternehmen aus, bei dem sie beruflich einsteigen möchten. Besonders wichtig sind hierbei die Eltern der Jugendlichen, denn sie haben nach wie vor einen großen Einfluss auf die Entscheidung ihrer Kinder. Folgende Maßnahmen und Aktionen lassen sich nutzen:

  • Sponsoring von Klassenausflügen
  • Bewerbungstrainings von Personalern
  • Collegeblöcke mit Unternehmenswerbung
  • Präsentation auf Eltern- und Lehrerabenden
  • Sponsoring von Abi- und Abschlussbällen
  • Praktika-Angebote und Ferienjobs
  • Werksführungen und Schulausflüge in den Betrieb
  • Sponsoring bei Schulsportvereinen
  • Neutrale Berufsberater für Schulen arrangieren

 

Jetzt kommen wir, die neuen Azubis der Generation Z

Sie entschieden im Kindergartenalter was sie am Wochenende unternommen haben, wurden von den Eltern hochgelobt, in der Schule mit positivem Feedback gepampert, wollen überall mitreden, sind Kritik nicht gewohnt. Und jetzt kommt ein Ausbilder, der klipp und klar sagt, was geht und was nicht. Übrigens, ein Ausbilder der Generation x oder y, also zwischen 30 und 50 Jahre alt. Kurzum, hier prallen schon mal Welten aufeinander.

Vor allem weil die neuen Azubis der Generation Z offen ihre Meinung sagen, ungefragt neue Ideen einbringen, schnelles Feedback vom Ausbilder verlangen und weil das Smartphone immer mit von der Partie ist. Manchen Jugendlichen steckt der Lerndruck aus der Schule noch in den Knochen, so dass sie erst einmal ihren Stundenplan für die nächsten drei Ausbildungsjahre sehen wollen. Dabei verlangen sie genaue Vorgaben, welche Aufgabe sie wann erledigen sollen.

 

Was erhoffen sich Generation Z und Betriebe von einer Ausbildung?

Für die Jugendlichen ist es wichtig, dass ältere Mitarbeiter und Chefs sie respektieren, wertschätzen und ihnen auf Augenhöhe begegnen. Je nachdem wünschen sie sich ein gutes Betriebsklima, einen sicheren Arbeitsplatz und geregelte Arbeitszeiten. Viele Unternehmen freuen sich auf die neue Mitarbeitergeneration. Schließlich sind sie selbstbewusst, aufgeschlossen und bringen gerne ihr Wissen und Impulse über neue Medien ins Unternehmen ein. In einer Arbeitswelt in der ohne Digitalisierung nichts mehr geht, kommen die jungen Leute genau richtig.

Schließlich ist die Generation Z inmitten einer digitalen Welt aufgewachsen. Eine klare Abgrenzung zwischen realer und virtueller Welt gibt es nicht mehr. Dabei wird die digitale Technik als natürliche Erweiterung der eigenen Persönlichkeit erlebt. Neugierig gehen sie auf ihr Arbeitsleben zu, wollen Spaß am Beruf haben und ein passendes Arbeitsumfeld.

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