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Geprüfter Aus- und Weiterbildungspädagoge / Geprüfte Aus- und Weiterbildungspädagogin (IHK)

1. Lernprozesse und Lernbegleitung

Gestaltung von Lernprozessen und Lernbegleitung

  1. Lern- und entwicklungstheoretische Grundlagen für die Gestaltung von Lern- und Qualifizierungsprozessen,
  2. didaktische und pädagogische einschließlich methodische Gestaltung von Lernbegleitung unter Berücksichtigung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen
    und unterschiedlicher jugendlicher und erwachsener Zielgruppen,
  3. Lernbegleitung in und außerhalb von Arbeitsprozessen; Organisation der Lernbegleitung auch von Lernungewohnten.

Lernpsychologisch, jugend-, erwachsenen- und sozialpädagogisch gestützte Lernbegleitung

  1. Lernpsychologische, jugend-, erwachsenen- und sozialpädagogische Methoden zur Erkennung und Behandlung von Problemen und Benachteiligungen im
    Lernen oder in der Persönlichkeitsentwicklung,
  2. Erkennen und Behandeln von Lernproblemen und -benachteiligungen,
  3. Erkennen und Behandeln von Entwicklungsproblemen und -benachteiligungen,
  4. mit Lernenden angemessen und gewaltfrei kommunizieren, Feedback geben, Konflikte deeskalieren, Konfliktgespräche führen,
  5. Zusammenarbeit mit sozialpsychologischen, Erziehungsberatungs-und pädagogischen Fachdiensten.

Medienauswahl und -einsatz

  1. Anwenden von Lehrmedien,
  2. Anwenden von Lernmedien,
  3. Lehr- und Lernhilfen erstellen und anpassen; Mediendidaktik,
  4. pädagogische und didaktische Grundsätze sowie technische Möglichkeiten der Medienentwicklung.

Lern- und Entwicklungsberatung

  1. Lernberatung in Bildungsprozessen, insbesondere bei Lernkrisen; Abbruchprophylaxe,
  2. Lerntherapien und Kooperation mit lerntherapeutischen Dienstleistungen,
  3. Umgang mit disziplinarischen Problemen,
  4. Bildungs- und Entwicklungsberatung für die berufsbiografische Lebensgestaltung und in betrieblichen Veränderungsprozessen.

2. Planungsprozesse in der beruflichen Bildung

Organisation und Planung beruflicher Bildungsprozesse

  1. Kundenorientierte Feststellung von betrieblichem Lern- und Qualifikationsbedarf,
  2. betriebliche Ausbildungspläne, betriebliche Zusatzqualifikationen sowie Weiterbildungsmaßnahmen entwickeln
  3. Lernprozesse und Lernsituationen unter Berücksichtigung kundenbezogener Anforderungen planen und modernisieren,
  4. Lernbausteine, Lernunterlagen und Lernsequenzen bedarfsorientiert entwickeln,
  5. unterschiedliche Lernorte koordinieren, Ausbildungsverbünde und Serviceausbildungen organisieren

Gewinnung, Eignungsfeststellung und Auswahl von Auszubildenden

  1. Eignungsanforderungen an Bildungsmaßnahmen feststellen,
  2. Jugendliche für berufliche Bildungswege und Qualifikationsangebote interessieren und gewinnen,
  3. die Eignung von Bewerbern diagnostizieren.

Bewertung von Lernleistungen sowie Prüfen und Prüfungsgestaltung

  1. Auswählen und Einsetzen von Methoden zur Bewertung von Lernleistungen und zur Qualifikationsfeststellung,
  2. Entwickeln von schriftlichen und mündlichen Lernzielkontrollen sowie Prüfungsaufgaben unter Berücksichtigung neuer Prüfungsformen und -methoden,
  3. Gestalten von Prüfungssituationen unter psychologischen und rechtlichen Gesichtspunkten,Bewerten von Lern- und Prüfungsleistungen.

Berufspädagogische Begleitung von Fachkräften in der Aus- und Weiterbildung

  1. Entwicklung von Konzepten für den Einsatz von Fachkräften in Lernbegleitaufgaben; Lehrziele für Lernstationen analysieren und bestimmen,
  2. Auswahl, Eignung und Einsatz von Fachkräften für Lernbegleitaufgaben,
  3. berufspädagogische Anleitung von Fachkräften für Lernbegleitaufgaben,
  4. berufspädagogische Beratung bei Problemfällen.

Qualitätssicherung von beruflichen Bildungsprozessen

  1.  qualitätssichernde und -verbessernde Methoden, Bildungscontrolling, Qualitätsstandards,
  2. Bewertung beruflicher Bildungsprozesse hinsichtlich ihrer Leistungsmerkmale,
  3. Qualitätsmanagement von Bildungsprozessen.

3. Berufspädagogisches Handeln

Projektarbeit

  • In der Projektarbeit soll eine komplexe berufspädagogische Problemstellung im beruflichen Handlungsfeld dargestellt, beurteilt und gelöst werden.
  • Die Projektarbeit ist als schriftliche Hausarbeit anzufertigen. Die Bearbeitungszeit beträgt 30 Kalendertage.

Präsentation und Fachgespräch

  • In In der Präsentation sollen die Ergebnisse der Projektarbeit dargestellt und pädagogisch begründet werden.
  • Im Fachgespräch sollen anknüpfend an die Präsentation vertiefende oder erweiternde Fragestellungen geprüft werden. Dabei soll auch nachgewiesen werden, dass pädagogisch angemessen argumentiert und kommuniziert werden kann.
  • Präsentation und Fachgespräch sollen insgesamt nicht länger als 45 Minuten dauern, die Präsentation in der Regel nicht länger als 15 Minuten.

Aufstiegsfortbildung von Experten für eine 100%ige Bestehensquote bei der IHK-Prüfung

Dozententätigkeiten für Bildungsträger

Bildungstraeger

Umfang: 535 UE (ca. 67 Kurstage)
Lernort: E-Learning, Präsenz
Material: Skripte, Prüfungstest
Honorar: nach Vereinbarung

E-Learning in 4 Modulen in Planung

E-Learning

Umfang: 535 UE (ca. 401 Zeitstunden)
Lernort: Online-Lernplattform
Material: E-Books, Videos, Prüfungstest
Preis: in Kürze

Teilnahmevoraussetzungen für den Lehrgang und für die Anmeldung zur IHK-Prüfung

Zum Lehrgang und zur Prüfung zum/zur Geprüfter Aus- und Weiterbildungspädagoge / Geprüfte Aus- und Weiterbildungspädagogin kann zugelassen werden, wer:

  • einen Abschluss in einem anerkannten mindestens dreijährigen Ausbildungsberuf und eine anschließende mindestens einjährige Berufspraxis oder
  • eine in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und eine anschließende mindestens zweijährige Berufspraxis und
  • eine erfolgreich abgelegte Prüfung nach § 4 der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) oder eine vergleichbare berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation nachweist.

Durchführung der Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK)

 

Prüfungsteil „Lernprozesse und Lernbegleitung“

  • Die schriftliche Prüfung im Prüfungsteil „Lernprozesse und Lernbegleitung“ ist anhand einer komplexen Situationsbeschreibung mit zwei aufeinander abgestimmten, gleichgewichtig daraus abgeleiteten Aufgabenstellungen durchzuführen. Die gesamte Bearbeitungsdauer soll 250 Minuten nicht unterschreiten und 280 Minuten nicht überschreiten.
  • Die mündliche Prüfungsleistung wird durch ein situationsbezogenes Fachgespräch in einem vom Prüfungsausschuss gewählten Thema erbracht. Der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin wählt dafür einen aus zwei zur Wahl gestellten Fällen aus. Die Prüfungsdauer beträgt für jeden Prüfungsteilnehmer und für jede Prüfungsteilnehmerin mindestens 30 Minuten und höchstens 45 Minuten. Es ist eine Vorbereitungszeit von 30 Minuten zu gewähren. Durch das Fachgespräch soll nachgewiesen werden, dass pädagogisch angemessen moderiert, geführt und kommuniziert werden kann.

 

Prüfungsteil „Planungsprozesse in der beruflichen Bildung“

  • Die schriftliche Prüfung im Prüfungsteil „Planungsprozesse in der beruflichen Bildung“ wird auf Grund einer komplexen Situationsbeschreibung mit zwei aufeinander abgestimmten, gleichgewichtig daraus abgeleiteten Aufgabenstellungen durchgeführt. Die gesamte Bearbeitungsdauer soll 250 Minuten nicht unterschreiten und 280 Minuten nicht überschreiten.

 

Prüfungsteil „Berufspädagogisches Handeln“

Mit der Prüfung im Prüfungsteil „Berufspädagogisches Handeln“ kann erst nach Bestehen der vorherigen beiden Prüfungsteile begonnen werden; es soll jedoch nicht später als ein Jahr danach begonnen werden.

  • Projektarbeit: In der Projektarbeit soll eine komplexe berufspädagogische Problemstellung im beruflichen Handlungsfeld dargestellt, beurteilt und gelöst werden. Die Projektarbeit ist als schriftliche Hausarbeit anzufertigen. Die Bearbeitungszeit beträgt 30 Kalendertage.
  • Präsentation und Fachgespräch: In In der Präsentation sollen die Ergebnisse der Projektarbeit dargestellt und pädagogisch begründet werden. Im Fachgespräch sollen anknüpfend an die Präsentation vertiefende oder erweiternde Fragestellungen geprüft werden. Dabei soll auch nachgewiesen werden, dass pädagogisch angemessen argumentiert und kommuniziert werden kann. Präsentation und Fachgespräch sollen insgesamt nicht länger als 45 Minuten dauern, die Präsentation in der Regel nicht länger als 15 Minuten.

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Andreas Schüler
(Trainer für Ausbilder)

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