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Führungskräfte-Workshops für Unternehmen: Selbst- und Zeitmanagement

Erstes Beispiel aus den Inhalten eines Workshops: Work-Life-Balance im Berufsalltag

Balance

Am liebsten wollen wir alles zugleich: Erfolg im Beruf, viele Freunde, einen tollen Körper, eine glückliche Familie. Die Realität sieht oft etwas anders aus. Der Begriff “Work-Life-Balance” steht für ein ausgewogenes Verhältnis von Karriere und anderen Kernbereichen des eigenen Lebens. Wenn wir in allen Bereichen das für uns Optimale erreichen möchten, müssen wir Zeit und Energie gezielt einsetzen. Wie steht es um Ihre Work-Life-Balance?

Sinn | Religion, Liebe, Selbstverwirklichung, Erfüllung, Philosophie, Zukunftsfragen
Familie 
| Kontakt, Freunde, Zuwendung, Anerkennung, Netzwerke, Beziehungen
Körper
 | Gesundheit, Ernährung, Erholung, Entspannung, Fitneß, Lebenserwartung
Arbeit | schöner Beruf, Leistung, Geld, Erfolg, Karriere, Wohlstand, Vermögen

Nehmen wir einmal an, die Summe aller vier Lebensbereiche betrage 100 Prozent. Versetzen Sie sich gedanklich in Ihre derzeitige Lebenssituation, das heisst, betrachten Sie nicht die Wunsch-, sondern die tatsächliche Ist-Situation.

Wieviel Prozent Ihrer aktiven Zeit (Wachzeit, etwa ein Drittel Schlafzeit bleibt unberücksichtigt), Ihrer Energie und Priorität widmen Sie den Bereichen: Sinn | Familie | Körper | Arbeit? Teilen Sie die 100 Prozent möglichst spontan und schnell auf die vier Lebensbereich auf.

Im Seminar vertieft Andreas Schüler die Arbeit mit dem Zeit-Balance-Modell, indem er ein Abenteuerspiel für Gruppen wirkungsvoll einsetzt. Es handelt sich dabei um das bekannte Tool: “Chronos – Wer wird Meister der Zeit” von dem Spielehersteller Ravensburger und dem Zeitmanagementexperten Prof. Dr. Lothar Seiwert. So lernen die Teilnehmer, wie sie gezielt Ihre Zeit einsetzen können, um eine optimale Work-Life-Balance zu erreichen.

Zweites Beispiel aus den Inhalten eines Workshops: Wie Sie Prioritäten effektiver planen

Prioritäten

Wer kennt das nicht? Im heutigen Zeit- und Speedmanagement müssen Mitarbeiter in immer kürzerer Zeit ihre Arbeitsleistung steigern. Jeder um uns herum will alles sofort und am liebsten schon vorgestern. So entsteht der Irrglauben, dass, wenn wir einfach alles beschleunigen, wir letztendlich auch alles erreichen können. Nutzen Sie Ihre Zeit für das wirklich Wichtige in Ihrem Leben und arbeiten effektiv daran, die richtigen Dinge zu tun.

Wichtigkeit | Ziele, Werte, Visionen, Spaß, Freude, Erfolg, Zukunft, Leitbild, Lebensrollen
Dringlichkeit | Zeit, Termindruck, Stress, Soforterledigung, Unterbrechung, Frust, Fremdgesteuert

Für ein effektives Prioritätenmanagement ergeben sich folgende Schlussfolgerungen:

1. Priorität: Wichtige und zugleich dringende Aktivitäten müssen sofort und meistens von einem selbst in Angriff genommen werden. Es handelt sich um kritische Situationen, Probleme oder sogar Krisen, denn Wichtiges sollte nie eilig und unter hohem Zeitdruck erledigt werden.

2. Priorität: Wichtige, aber nicht dringende Aktivitäten werden meist auf die lange Bank geschoben, bis sie irgendwann “dringend” werden und zu “Hau-ruck”-Aktionen auf den letzten Drücker mutieren. Sie sollten besser geplant und rechtzeitig terminiert werden.

3. Priorität: Dringende, aber unwichtige Aktivitäten nehmen durchgängig den größten Teil des Zeitbudgets in Anspruch. Hier stecken die größten Zeitreserven für mehr Effektivität. Dringende, aber unwichtige Aufgaben sollten soweit wie möglich reduziert, eliminiert oder delegiert werden.

4. Priorität: Was weder wichtig noch dringend erscheint, kann im Grunde genommen vernachlässigt werden und getrost in den Papierkorb befördert werden. Stellt es sich im nachhinein doch noch als wichtig oder dringend heraus, wird schon jemand danach fragen oder mahnen.

Drittes Beispiel aus den Inhalten eines Workshops: Hirnforschung und Zeitverhalten

Zeitverhalten

In den letzen 40 Jahren haben Forscher faszinierende Informationen darüber gewónnen, wie sich unser Gehirn entwickelt und wie wir produktiver und kreativer werden können. Wir alle haben zwei Hemisphären in unserem Großhirn, kurz als rechtes und linkes Gehirn bezeichnet. In den ersten sechs Lebensjahren werden wir hauptsächlich von unserer rechten Hemisphäre gesteuert. Hier sitzen Verhaltenweisen wie z.B. Phantasie, emotionelle Ausdruckskraft, körperliche Aktivität, Neugierde, Spieltrieb, Intuition und Kreativität. Ungefähr mit sechs Jahren fängt in den meisten Kulturen die Schule an und wir beginnen, die linke Hemisphäre unseres Gehirns zu entwickeln. Uns werden Fähigkeiten beigebracht, wie z.B. Logik, Ordnung, Disziplin, Angepasstsein, Arbeit, zielgerichtete Aktivität und Intellektualität.

Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung bevorzugt die linke Hemisphäre in ihrem Denk- und Verhaltensstil, während die andere Hälfte die rechte Hemisphäre vorzieht. Dieses hat eine grundlegende Bedeutung für das persönliche Zeitmanagement und dafür, wie wir Zeit erleben. So unterscheidet man rechtshirniges Zeitverhalten und linkshirniges Zeitverhalten.

Rechtshirnige Menschen
Sie schreiben sich Ihre Aktivitäten nicht auf, denn wenn Sie es tun, können Sie entweder den Zettel nicht finden oder vergesssen die Aufgabe zu erledigen. Sie bearbeiten typischerweise sechs oder acht Projekte auf einmal und springen zwischen ihnen hin un her, so wie es Ihnen gerade in den Sinn kommt.

Linkshirnige Menschen 
Haben eine gewisse Korrektheit und ziehen es vor, in aufgeräumter Umgebung zu arbeiten. Sie führen erst eine Sache zu Ende, bevor Sie die nächste beginnen. Vorgänge, die Sie erledigt haben, legen Sie gleich ab, weil Sie ordnungsliebend sind und die Vorgänge wiederfinden wollen, wenn Sie beim nächsten Mal gebraucht werden.

Wie Sie mit Aufschieberitis, Zeitdruck, Kommunikation im Team, Papierkram, Pünktlichkeit, Routinen und traditionellem Zeitmanagement umgehen, erfahren Sie als Teilnehmer direkt im Seminar. Um herauszubekommen, welcher Typ Sie sind, müssen Sie zuvor einen professionellen Fragebogen ausfüllen, der feststellt welche Hemisphäre Sie bevorzugen.

Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular für Anfragen zu einem Workshop in Ihrem Unternehmen.





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Andreas Schüler
(Trainer für Ausbilder)

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