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Azubi-Workshop: Prüfungssimulation für die praktische und mündliche Prüfung

Prüfungsvorbereitung

In den Prüfungen soll berufliches Können und berufliche Handlungsfähigkeit nachgewiesen werden. Es ist notwendig, sich immer wieder vor Augen zu halten, dass Ausbildung sich auf die Meisterung heutiger Arbeitsanforderungen bezieht, wie zum Beispiel die Digitalisierungswelle in der heutigen Wirtschaft. Deshalb orientieren sich Prüfungen an die aktuellen Arbeitswelten.

Eine Prüfungssituation stellt für die meisten Prüfungsteilnehmer einen Angriff auf ihr Selbstwertgefühl dar. Denken Azubis an ihre Prüfungen, befürchten sie vor allem, dass die Prüfer versuchen werden, die Schwachstellen in ihren Kenntnissen, Fähigkeiten oder Fertigkeiten zu finden.Zur Stärkung der Selbstsicherheit ist es daher wichtig im Vorfeld unter realistischen Bedingungen die anstehende Prüfungssituation mit den entsprechenden Aufgabenstellungen zu simulieren. Neben inhaltlicher Wissensprüfung wird auch das persönliche Auftreten in einer Prüfungssituation trainiert. Im Workshop werden je nach Berufsgruppe folgende Aufgabentypen trainiert:

Fallbezogenes Fachgespräch

Das Fallbezogene Fachgespräch wird ausgehend von einer vom Prüfling durchgeführten oder vom Prüfungsausschuss vorgegebenen praxisbezogenen Aufgabe geführt. Dabei kann dem Prüfling die Möglichkeit gegeben werden, sich anhand von Unterlagen vorzubereiten und diese während des Gesprächs zu nutzen. Es werden Fachfragen, fachliche Sachverhalte und Vorgehensweisen sowie Probleme und Lösungen erörtert. Es sind eigene Prüfungsanforderungen zu formulieren. Das Fallbezogene Fachgespräch erhält daher eine eigene Gewichtung. Bewertet werden

  • Verständnis für Hintergründe und Zusammenhänge,
  • methodisches Vorgehen und Lösungswege und/oder
  • kommunikative Fähigkeiten.

 

Auftragsbezogenes Fachgespräch

Das Auftragsbezogene Fachgespräch bezieht sich auf einen durchgeführten betrieblichen Auftrag, ein erstelltes Prüfungsprodukt/Prüfungsstück, eine durchgeführte Arbeitsprobe oder Arbeitsaufgabe und unterstützt deren Bewertung; es hat keine eigenen Prüfungsanforderungen und erhält deshalb auch keine gesonderte Gewichtung. Es werden Vorgehensweisen, Probleme und Lösungen sowie damit zusammenhängende Sachverhalte und Fachfragen erörtert. Bewertet werden

  • methodisches Vorgehen und Lösungswege und/oder
  • Verständnis für Hintergründe und Zusammenhänge.

 

Situatives Fachgespräch

Das situative Fachgespräch bezieht sich auf Situationen während der Durchführung einer Arbeitsaufgabe oder einer Arbeitsprobe und unterstützt deren Bewertung; es hat keine eigenen Prüfungsanforderungen und erhält daher auch keine gesonderte Gewichtung. Es werden Fachfragen, fachliche Sachverhalte und Vorgehensweisen sowie Probleme und Lösungen erörtert. Es findet während der Durchführung der Arbeitsaufgabe oder Arbeitsprobe statt; es kann in mehreren Gesprächsphasen durchgeführt werden. Bewertet werden

  • methodisches Vorgehen und Lösungswege und/oder
  • Verständnis für Hintergründe und Zusammenhänge.

 

Gesprächssimulation

Die Gesprächssimulation ist ein mündliches Rollenspiel. Der Prüfling agiert dabei in seiner künftigen beruflichen Funktion, während in der Regel ein Prüfer/eine Prüferin oder eine dritte Person die Rolle des Gesprächspartners übernimmt. Dies kann ein inner- oder außerbetrieblicher Kunde, ein Gast, ein Mitarbeiter u. ä. sein. Dabei kann dem Prüfling die Möglichkeit gegeben werden, sich anhand von Unterlagen vorzubereiten und diese während des Gesprächs zu nutzen. Es sind eigene Prüfungsanforderungen zu formulieren; die Gesprächssimulation erhält daher eine eigene Gewichtung. Bewertet werden

  • Verständnis für Hintergründe und Zusammenhänge,
  • methodisches Vorgehen und Lösungswege,
  • kommunikative Fähigkeiten sowie
  • Kundenorientierung.

 

Präsentation

Der Prüfling stellt ggf. unter Nutzung von Hilfsmitteln, entweder auf Grundlage eines zuvor durchgeführten betrieblichen Auftrags, eines Prüfungsprodukts/Prüfungsstücks oder einer Arbeitsaufgabe, einen berufstypischen Sachverhalt und berufliche Zusammenhänge dar und beantwortet darauf bezogene Fragen. Die Präsentation hat keine eigenen Prüfungsanforderungen und erhält daher auch keine eigene Gewichtung. Bewertet werden

  • methodisches Vorgehen,
  • kommunikative Fähigkeiten und
  • die Form der Darstellung.

 

Bisherige Workshop Erfahrungen

Im Workshop wird die mündliche Prüfung unter realistischen Bedingungen simuliert. Dabei schlüpfen die Azubis auch mal in die Rolle des Prüfers. Am Ende einer Prüfungssimulation erfolgt ein Kurzfeedback zu den individuell erbrachten Leistungen. Bisherige Workshop Erfahrungen mit Prüfungssimulationen liegen für die folgenden Berufe vor:

  • Kauffrau/-mann für Büromanagement
  • Immobilienkauffrau/-mann
  • Industriekauffrau/-mann
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen
  • Rechtsanwaltsfachangestellte/r
  • Steuerfachangestellte/r
  • Tourismuskaufmann/-frau
  • Medizinische/r Fachangestellte/r
  • Augenoptiker/in
  • Mikrotechnologe/-technologin
  • Technische/r Systemplaner/in

Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular für Anfragen zu einem Workshop in Ihrem Unternehmen.





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Andreas Schüler
(Trainer für Ausbilder)

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